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Interview mit Sasha FilipenkoIn der Heimat würde er sofort verhaftet

Sasha Filipenko fordert gezielte Sanktionen gegen Lukaschenko und Prozesse gegen alle, die Folter verantworten.

Die weissrussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja war kürzlich in Genf. Haben Sie sie getroffen?

Ja, wir haben uns zu einem Gespräch am Filmfestival für internationale Menschenrechte in Genf getroffen.

Sie fordert von der Schweiz, dass die Konten von Alexander Lukaschenko eingefroren werden und die Schweiz eine vermittelnde Rolle einnimmt. Was sind Ihre Erwartungen?

Die Schweiz muss konsequenter handeln. Neulich konnten Personen, die auf den Sanktionslisten der EU stehen, durch die Schweiz reisen. Es geht offenbar nicht darum, Druck auf Belarus auszuüben. Die Europäer bemühen sich eher darum, ihr eigenes Gewissen zu beruhigen, dass sie schon irgendetwas tun. Personen, die auf Sanktionslisten stehen, werden schnell wieder runtergenommen, wenn es für die Handelsbeziehung nötig ist. Ich erwarte mehr Konsequenz, auch von der EU.

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