Zum Hauptinhalt springen

Meine Grosseltern, diese HeldenIm Strudel der Zeit

Wenn die Enkelin den Grosseltern ein Denkmal setzt: Mit «chüderle u chutte» zeichnet die Berner Mundartautorin Verena Blum-Bruni lebendig die Epoche zwischen 1875 und 1945 nach.

Im Innenhof des Berner Generationenhauses: Verena Blum-Bruni schreibt auf Berndeutsch über ihre Grosseltern Fritz und Adele.
Im Innenhof des Berner Generationenhauses: Verena Blum-Bruni schreibt auf Berndeutsch über ihre Grosseltern Fritz und Adele.
Foto: Nicole Philipp

Was ist der grösste Schatz, den die Grosseltern väterlicherseits hinterlassen haben? Eine Fülle von Geschichten und Fotos. Aus diesem Fundus schöpft die Enkelin Verena Blum-Bruni, 1948 in der Länggass geboren, und erweckt sie mit ihrem reichen Mundartvokabular, ihrem Sinn für Ernst oder Komik einer Situation zu neuem Leben. Bereits in ihrem Erinnerungsbuch «Huufyse mit Gomfi» (2019) hat man die dialektalen Feinheiten und den Sprachwitz bestaunt, die für nicht bernische Leser noch überraschender erscheinen als für jene, welche mit diesem Prachtidiom aufgewachsen sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.