Zum Hauptinhalt springen

Trockenheit gefährdet TrinkwasserqualitätIm Seeländer Trinkwasser steigen die Pestizidwerte

Im bernischen Seeland trinken rund 100’000 Menschen Wasser, das mit Chlorothalonil belastet ist. Das trockene Wetter verschärft das Problem.

Mit dem Grundwasserbrunnen  Gimmiz 4 werden grosse Teile des Berner Seelands bewässert. Doch langsam stösst seine Kapazität an Grenzen.
Mit dem Grundwasserbrunnen Gimmiz 4 werden grosse Teile des Berner Seelands bewässert. Doch langsam stösst seine Kapazität an Grenzen.
Foto: Adrian Moser

Sommerliche Temperaturen im April und seit einem Monat keinen Regen. Die Bauern und Hobbygärtner müssen ihre Felder und Beete bewässern, als wäre es schon Hochsommer, wie der Geschäftsführer der Seeländischen Wasserversorgung SWG Roman Wiget beobachtet. «Wir verzeichnen im April einen Spitzenverbrauch wie sonst im Juni und Juli», sagt er. Seit einer Woche seien täglich über 11000 Kubikmeter Wasser verbraucht worden. Normal sei ein Tagesverbrauch von etwa 8000 Kubikmetern. «Wenn es so weitergeht, müssen wir die geschlossenen Wasserfassungen wieder öffnen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.