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Wegen der Corona-KriseIm Kanton Bern drohen tiefrote Zahlen

Hohe Mehrausgaben und ein massiver Einbruch bei den Steuern führen vermutlich zu hohen Defiziten. Die geplanten Steuersenkungen stehen auf der Kippe.

Das kantonale Führungsorgan (KFO) hat zur Bewältigung der Corona-Krise grosse Mengen an Schutzausrüstung beschafft.
Das kantonale Führungsorgan (KFO) hat zur Bewältigung der Corona-Krise grosse Mengen an Schutzausrüstung beschafft.
Foto: Raphael Moser

Dieses Jahr wird schlecht und das nächste noch viel schlimmer. Der Kanton Bern wird zur Überwindung der Corona-Krise voraussichtlich über 400 Millionen Franken zusätzlich ausgeben. Der grösste Posten im Rahmen der Notverordnungen des Regierungsrates ist der Ausgleich der Einbussen für die Spitäler in der Höhe von mutmasslich 270 Millionen Franken. Die Steuern werden noch auf den Einkommen und Gewinnen von 2019 erhoben: Die Einnahmen flachen ab, aber sie erodieren noch nicht auf breiter Front. Die erwartete Rezession wird sich steuerlich verzögert niederschlagen, nicht in der Rechnung 2020, sondern in der Rechnung 2021.

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