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Hirnschlag mit fünf Jahren«Ihr Sohn wird sterben oder schwerstbehindert bleiben»

Die Ärzte haben für Ueli Rotach nach einem Hirnschlag keine Hoffnung mehr. Doch er verblüfft alle – heute ist der Toggenburger ein ambitionierter Behindertensportler.

Schnelle Latten, hohe Ziele: In seiner ersten Saison im Europacup erreicht Ueli Rotach gleich zwei Podestplätze. Sein Ziel ist eine Medaille an den Paralympics.
Schnelle Latten, hohe Ziele: In seiner ersten Saison im Europacup erreicht Ueli Rotach gleich zwei Podestplätze. Sein Ziel ist eine Medaille an den Paralympics.
Foto. Daniel Ammann

«Warum ich?» Diese Frage hat sich Ueli Rotach in seinem jungen Leben schon ein paarmal gestellt. Zuletzt allerdings aus einem erfreulichen Grund: Im Herbst wurde der 18-jährige Skifahrer von einer Fachjury der Behindertensport-Organisation Plusport und über 2000 Personen zum Newcomer des Jahres 2019 gewählt. Vielleicht, weil er es in seiner ersten Europacup-Saison gleich zweimal auf das Podest schaffte. So genau kann sich das Rotach nicht erklären. Irgendwann sagt er: «Vielleicht haben die Leute auch für mich gestimmt, weil ich ich bin.»

Ueli Rotach ist ein «Wunderkind». Als das jedenfalls bezeichnen ihn die Ärzte im Kinderspital St. Gallen. Weil sie für ihn keine Hoffnung mehr hatten.

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