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Marieke Kruit (SP) im Interview«Ich weiss, was es heisst, in der Minderheit zu sein»

Wo sie sparen, was sie ändern und warum sie trotz linker Mehrheit Brücken bauen will: Die neu gewählte SP-Gemeinderätin über ihre Rolle in der Berner Stadtregierung.

«Ich weiss, was es heisst, in der Minderheit zu sein»: Marieke Kruit will den Dialog mit der Opposition suchen.
«Ich weiss, was es heisst, in der Minderheit zu sein»: Marieke Kruit will den Dialog mit der Opposition suchen.
Foto: Adrian Moser

Frau Kruit, Sie sind ohne Bisherigenbonus mit dem zweitbesten Resultat in den Gemeinderat gewählt worden. Wie war das möglich?

Ich bin seit bald acht Jahren im Stadtrat, war dort mit Vorstössen und Kommissionsarbeit sehr aktiv und zuletzt Fraktionschefin. Ich verfüge heute über ein grosses Beziehungsnetz in der Stadt. Und ich habe trotz Corona sehr aktiv Wahlkampf betrieben. Ich war mehrmals in jedem Stadtteil und habe den Kontakt zu den Leuten gesucht.

Hatten Sie als Frau einen entscheidenden Vorteil?

Das Frauenthema spielte wohl auch eine Rolle. Eine Regierung mit nur einer Frau wäre für die moderne Stadt Bern schwer denkbar.

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