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Auto fahren lernen«Ich hatte die Handbremse vergessen»

Redaktorinnen und Redaktoren des Leben-Ressorts erinnern sich an einen unvergesslichen Moment: die Fahrprüfung. Es geht um Glück, Freiheit und Schmach.

Die Leiden der jungen Fahrschüler: Die Autoprüfung ist für viele ein prägendes Erlebnis.
Die Leiden der jungen Fahrschüler: Die Autoprüfung ist für viele ein prägendes Erlebnis.
Illustration: Stephan Liechti

Verglichen mit früher sind die Hürden zum Fahrausweis höher geworden. Am 18. Geburtstag den Lernfahrausweis aus dem Briefkasten nehmen und an der Seite eines erfahrenen Erwachsenen losfahren, das geht nicht mehr. Die Theorieprüfung muss heute schon zuvor absolviert sein, der Nothelferkurs sowieso, zum Lernen gehören auch Stunden in Verkehrssicherheit und ein Anti-Schleuderkurs. Und wer die Prüfung besteht, erhält «das Billett» zunächst einmal für drei Jahre auf Probe.

Der Schweizerische Fahrlehrerverband teilt auf Anfrage mit, es gebe in der Schweiz rund 3500 Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer, während landesweit pro Jahr rund 90’000 Prüfungen abgenommen würden. Das Interesse am Fahrenlernen sei unverändert hoch. «Es kann – entgegen der landläufigen Meinung – nicht davon ausgegangen werden, dass die Jugendlichen immer weniger Auto fahren», schreibt der Berufsverband. Im Gegenteil, das Interesse habe während der Corona-Krise eher zugenommen, weil viele das Auto als epidemiologisch sichere Alternative zum öffentlichen Verkehr sehen.

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