«Ich gehe nie ins Pflegeheim»

Die Spitex kümmert sich zunehmend um unheilbar kranke und demente Menschen, die zu Hause sterben wollen. Auf Pflegetour in Zürich-Witikon.

«Die Spitex ist wunderbar»: Zweimal pro Woche kommt die Spitex für Duschen und Haarewaschen zu Frau Aebi. Foto: Samuel Schalch

«Die Spitex ist wunderbar»: Zweimal pro Woche kommt die Spitex für Duschen und Haarewaschen zu Frau Aebi. Foto: Samuel Schalch

Susanne Anderegg@tagesanzeiger

Es ist kurz nach acht Uhr, als Antonella Pascali bei Fackelmayers die Tür aufschliesst. Die junge Frau hat vor wenigen Monaten die Lehre zur Fachfrau Gesundheit abgeschlossen und arbeitet jetzt im Spitex-Zentrum Witikon, das im katholischen Kirchgemeindehaus eingemietet ist. Von dort ist sie mit dem Elektrovelo den Berg runtergefahren zu ihrem ersten Kunden. Helmut Fackelmayer (87) lebt in einem alten Haus. Es ist sein Elternhaus, hier ist er aufgewachsen, hier hat er sein Leben lang gewohnt. Herr Fackelmayer ist Graveur, seine Werkstatt ist gleich nebenan. Seit drei Jahren sind die Maschinen unbenutzt. Herr Fackelmayer leidet an mehreren Krankheiten – seine Frau betreut ihn rund um die Uhr.

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