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Berner Pianist hat genug vom Klassikbetrieb«Ich bin doch keine Jukebox»

Der Pianist Simon Bucher kehrte in der Krise ins Berner Seeland zurück – wo er aufgewachsen ist.

Konzert Theater Bern hat Sie als Solist für «Piano Chapters» engagiert. Im Teaser zum Tanzabend, der wegen Corona nicht stattfinden konnte, haben Sie gespielt, danach sind Sie von der Bildfläche verschwunden. Im Livestream einer Probe hat Ihr Kollege Teo Gheorghiu den Klavierpart übernommen. Was ist passiert?

Die Anfrage von Konzert Theater Bern kam lange vor der Krise. Ich habe mit Freude zugesagt. Für den Teaser habe ich mit einer Tänzerin Debussys «Clair de lune» eingespielt. Es war eine tolle Zusammenarbeit mit einem wunderbaren Team. Die Anfrage tönte so, als sei ein Musiker gesucht, der im kreativen Prozess experimentell mitarbeitet. Das hat mich angesprochen. Im Verlauf der Proben stellte sich aber heraus, dass dem nicht so ist.

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