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Das Elfenbeinmassaker

Lässt sich die Ausrottung der Elefanten in Tansania noch verhindern? Ja, wenn sich Tierschutz für Einheimische lohnt.

Die Überreste eines Elefanten, den Wilderer erschossen und dem sie die Stosszähne abgesägt haben. Foto: Michael Nichols («National Geographic», Getty Images)
Die Überreste eines Elefanten, den Wilderer erschossen und dem sie die Stosszähne abgesägt haben. Foto: Michael Nichols («National Geographic», Getty Images)

Sie sind nirgendwo zu sehen. Obwohl Ben, der ­Pilot, seine Cessna so tief über den Rufiji-Fluss steuert, dass ihre Flügel in einer der unzähligen Kurven das Wasser zu berühren drohen. Von der Maschine aufgeschreckt, drängeln sich Hunderte von Nilpferden in Richtung Ufer, fast ebenso viele Krokodile lassen sich verstört ins Wasser gleiten. Aber Elefanten? Keine. Weder lebendige noch tote, die als voluminöse graue Masse mit einer klaffenden Wunde im Gesicht auf dem Boden liegen würden. Lediglich in Matambwe, dem Hauptquartier der Reservatsverwaltung, lassen sich kurz nach Bens rauer Landung vier Dickhäuter blicken: als ob sie wüssten, dass sie nur hier wirklich sicher sind.

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