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Umstrittener Weihnachts-HitHeiligabend in der Ausnüchterungshaft

«Fairytale of New York» gehört zu den schönsten Weihnachtsliedern und ist fast so berühmt wie «Last Christmas». Dabei ist der grösste Hit der Band The Pogues so derb, dass er auch jetzt wieder für Kontroversen sorgt.

Shane McGowan und Kirsty MacColl nahmen den Hit der Pogues noch mal neu auf (Aufnahme von 1994).
Shane McGowan und Kirsty MacColl nahmen den Hit der Pogues noch mal neu auf (Aufnahme von 1994).
Foto: Redferns

Man glaubt schon fast zu sehen, wie der Schnee auf den nassen Broadway fällt, wenn die ersten Klavierakkorde von «Fairytale of New York» erklingen. Die tröstlichen Streicher tun das Übrige, um die weihnächtliche Stimmung zu untermauern, noch bevor der leicht lallende Gesang von Shane MacGowan einsetzt.

Nicht umsonst gilt «Fairytale of New York» in Grossbritannien als beliebtestes Weihnachtslied überhaupt. Dabei zeichnet die anglo-irische Folk-Punk-Band The Pogues darin ein gar düsteres Bild der Weihnachtszeit.

An Heiligabend erwacht der Icherzähler in der Ausnüchterungshaft und träumt sich eine alte Weggefährtin herbei. Zusammen blicken sie auf die vielen Hoffnungen und Träume zurück, die sich seit ihrer Ankunft in der Neuen Welt zerschlagen haben. Zum Schluss wünschen die zwei Clochards einander ein frohes Fest – in der Hoffnung, dass es ihr letztes sein möge.

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