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Engpass bei Hygiene-MaskenHandwerker spenden Hebammen ihre Schutzanzüge

Nach einem Bericht im «Bund» erhalten die freischaffenden Hebammen des Kantons Bern Unterstützung aus dem Baugewerbe. Dennoch fehlt es immer noch an Schutzmaterial.

Auch Handwerker nutzen Schutzanzüge, etwa bei einer Asbestsanierung. Bild: Archiv.

Der Aufruf von Stephan Baumann wirkte. Der Präsident der IG Bauschadstoffe hatte die Mitglieder aufgefordert, ihre Schutzanzüge und Masken den freischaffenden Hebammen zu spenden (der «Bund» berichtete darüber). Denn die freischaffenden Hebammen gehören in der Schweiz nicht zur medizinischen Grundversorgung. Deshalb erhalten sie von den Kantonen erst Schutzmaterial für ihre Arbeit bei Schwangeren und Wöchnerinnen zu Hause, wenn wieder genügend vorhanden ist. Dies obwohl die Hebammen damit rechnen müssen, dass schon bald mit dem Coronavirus infizierte Wöchnerinnen aus den Spitälern nach Hause geschickt werden, die betreut werden müssen.

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