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Neue Details zum Twitter-HackHacker konnten auch auf Direktnachrichten zugreifen

Elon Musk, Joe Biden und Bill Gates zählten zu den prominenten Opfern eines Hacker-Angriffs auf Twitter letzte Woche. Dabei konnten die Hacker mehr private Informationen einsehen, als bisher bekannt.

Hackern ist es letzte Woche gelungen, Werbung für dubiose Kryptowährungs-Deals über Profile von Prominenten wie etwa Tesla-Chef Elon Musk zu verbreiten. (Archivbild)
Hackern ist es letzte Woche gelungen, Werbung für dubiose Kryptowährungs-Deals über Profile von Prominenten wie etwa Tesla-Chef Elon Musk zu verbreiten. (Archivbild)
Keystone/Susan Walsh
Präsidentschaftskandidat Joe Biden war ebenfalls betroffen.
Präsidentschaftskandidat Joe Biden war ebenfalls betroffen.
Keystone/Patrick Semansky
Der Account des früheren Bürgermeisters von New York, Mike Bloomberg, wurde ebenfalls gehackt.
Der Account des früheren Bürgermeisters von New York, Mike Bloomberg, wurde ebenfalls gehackt.
Keystone/Michael Wyke
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Bei der Hacker-Attacke auf Twitter vor einer Woche haben die Angreifer bei bis zu 36 der 130 betroffenen Accounts auch auf Direktnachrichten zugreifen können. Bei einem der Opfer habe es sich um einen «gewählten Amtsträger der Niederlande» gehandelt, teilte Twitter in der Nacht zum Donnerstag in dem sozialen Netzwerk mit. Bisher gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Direktnachrichten weiterer ehemaliger oder gegenwärtiger gewählter Amtsträger betroffen gewesen seien.

Bei dem beispiellosen Twitter-Hack wurde am vergangenen Mittwoch über die gekaperten Accounts ein Bitcoin-Betrug beworben: Nutzer wurden aufgerufen, Kryptowährung einzuschicken, mit dem Versprechen, den Betrag doppelt zurückzuzahlen. Twitter erklärte, einige Mitarbeiter seien «manipuliert» worden und die Angreifer hätten sich mit ihren Login-Daten Zugriff auf interne Systeme der Firma verschaffen können.

Insgesamt seien 130 Accounts ins Visier der Hacker gekommen, bei 45 sei es ihnen gelungen, das Passwort zurückzusetzen, sich einzuloggen und Tweets zu versenden. Die Angreifer hätten persönliche Informationen wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern einsehen können – sowie möglicherweise auch andere Informationen.

SDA