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Wichtiger Schritt im FusionsprojektGemeinderat Ostermundigen lanciert Fusionsverhandlungen

Mit Ostermundigen ist die erste grosse Gemeinde zur Fusion mit der Stadt Bern bereit.

Der Gemeinderat von Ostermundigen will mit der Stadt Bern fusionieren.
Der Gemeinderat von Ostermundigen will mit der Stadt Bern fusionieren.
Bild: Raphael Moser

Nach der Konsultation zum Projekt «Kooperation Bern» schlägt der Gemeinderat von Ostermundigen dem Gemeindeparlament die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Stadt Bern und allfälligen weiteren Gemeinden vor. Dies gab die Exekutive am Freitag vor den Medien bekannt.

Für das Verhandlungsmandat hat der Gemeinderat mehrere Punkte formuliert, die garantiert sein müssten – darunter die «Bestandessicherheit» für die Ortsplanungsrevision, für die Gemeindemitarbeitenden, für Planungen im Öffentlichen Verkehr, für den Energierichtplan und die Schulraumplanung.

Den Anstoss zum Fusionsprojekt hatte vor zwei Jahren Ostermundigens Parlament gegeben. Es gab dem Gemeinderat den Auftrag, Vorbereitungen für Fusionsverhandlungen aufzunehmen. In der Folge entschieden sich nebst Bern auch Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen und Kehrsatz dazu, Vor- und Nachteile eines Zusammengehens näher abklären zu lassen.

Eine im Februar präsentierte Studie kam zum Schluss, dass eine Fusion machbar sei und den Beteiligten langfristig Synergien bringe. Der Bericht zeigte mehrere Varianten auf – von der Zweierfusion Bern-Ostermundigen bis hin zur kompletten Sechserfusion.

Ausserhalb von Bern und Ostermundigen sind aber die Vorbehalte gross. Bislang hat – ausser Ostermundigen – noch keine Gemeinde einen Grundsatzentscheid gefällt. Das letzte Wort werden die Stimmberechtigten in drei bis vier Jahren haben.

SDA/nfe

4 Kommentare
    Marc Steinemann

    Bravo!