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Entscheid über GrasburgGeld für Ruine trotz leeren Kassen

Ungeachtet der Krise wird der Berner Stadtrat wohl 720’000 Franken in die Sanierung der Grasburg investieren. Auf Brücken und Plattformen soll aber verzichtet werden.

Blick in die Hauptburg. Hier befand sich ein 23 mal 10 Meter grosser Saal. Ob Friedrich II. je persönlich hier geweilt hat, ist unbekannt.
Blick in die Hauptburg. Hier befand sich ein 23 mal 10 Meter grosser Saal. Ob Friedrich II. je persönlich hier geweilt hat, ist unbekannt.
Foto: Valérie Chételat

Was hat der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried mit dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. (1194–1250) gemeinsam? Es ist nicht das Attribut «bewundernswerter Veränderer der Welt», das Friedrich II. zuerkannt wird. Es ist die Hoheit über die Grasburg bei Schwarzenburg. Sie wurde vor 800 Jahren als staufische Reichsburg erbaut und 1894 von der Stadt Bern zur Sicherung eines Quellgebietes gekauft. Einst als Zeichen kaiserlicher Würde errichtet, bringt die Grasburg heute nurmehr Bürde. Denn die Ruine muss saniert werden. Angesichts von Hangrutschen und Felsabbrüchen «besteht die Gefahr, dass das Areal aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt werden muss», hält der Gemeinderat im Vortrag an den Stadtrat fest.

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