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Neue Spielfelder auf der AllmendBerner Gemeinderat: «Keine Versprechungen gegenüber YB»

Die SVP wittert bei der Zukunftsplanung der Berner Allmend einen Hinterzimmerdeal zwischen Behörden und den Young Boys. Die Stadtregierung dementiert die Vorwürfe in einem Schreiben.

Viele Interessengruppen, wenig Platz: Der Raum auf der Berner Allmend ist seit Jahren umkämpft.
Viele Interessengruppen, wenig Platz: Der Raum auf der Berner Allmend ist seit Jahren umkämpft.
Foto: Franziska Rothenbühler

Die Berner Allmend soll in den kommenden Jahren aufgewertet werden. Kam es bei den entsprechenden Planungsarbeiten zu heimlichen Absprachen? Laut der städtischen SVP ist das so. Ihre Theorie: Die Stadtregierung hat dem BSC YB bereits Zusagen gemacht, auf der grossen Allmend Trainingsplätze bauen zu dürfen. Laut Informationen von SVP-Stadtrat Alexander Feuz sei es zwischen Stadt und Fussballclub bereits zu 60 Sitzungen gekommen. In einer dringlichen Interpellation forderte die Partei im Februar Klarheit.

Nun liegt die Antwort vor. Darin heisst es: «Der Gemeinderat hat gegenüber YB keine Versprechungen in Bezug auf eine allfällige Realisierung von Trainingsfeldern gemacht.» Der enge Kontakt zu den Young Boys wird ebenfalls dementiert. «Die Anzahl Sitzungen liegt weit unter der erwähnten Zahl.» Laut dem Gemeinderat ist es nicht nur mit YB zu Treffen bezüglich der Allmend gekommen. Auch mit anderen Playern sei über die künftige Gestaltung und Nutzung des Raums gesprochen worden. So zum Beispiel mit Vertreterinnen und Vertretern der angrenzenden Quartiere.

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