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«Man sieht, wie die ganze Wut auf die Spieler übertragen wird»

Zweikampfhärte fürs Vaterland: Serbiens Kolarov (11) und Kostic stemmen sich gegen Costa Ricas Gamboa. Foto: David Gray (Reuters)

Sie waren 2006 bei Serbiens erster Teilnahme an einer ­Weltmeisterschaft dabei. Welche Hoffnungen und Erwartungen lasten bei solch einem Anlass auf der Mannschaft?

Welche?

Gilt das in Serbien nur für die Fussballer?

Woher kommt dieser Druck auf die eigenen Sportler?

Und was passiert dann?

Wieso hat der Sport in Serbien eine derart grosse Bedeutung?

Der Sport als Ersatz für wirtschaftlichen Aufschwung?

Um so wichtiger also für sie, dass Serbien wieder an einer WM ist?

Aber die Emotionen der Menschen sind doch echt?

Fussball und Politik scheinen in Serbien sowieso eng verzahnt zu sein. Hooligans gelten als Speerspitze der Nationalisten.

Der Ruf der Kurven in der serbischen Liga ist aber schlecht. Zugleich sind die Zuschauerzahlen in Serbien sehr tief.

Staatspräsident Aleksandar Vucic hat kürzlich erklärt, er arbeite daran, die Gewalt in Fussballstadien zu bekämpfen.

Was eigentlich einer Bankrott­erklärung gleichkommt.

Dennoch schaffen viele Profis den Sprung in grosse europäische Ligen. Nur Brasilien, Frankreich und ­Argentinien exportieren mehr Spieler ins Ausland als Serbien.

Wie steht es denn um die serbische Meisterschaft?

Weil kaum ein Spieler des Nationalteams noch in Serbien spielt?