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Zwei Demos trotz CoronaFür Reto Nause ist ein Demoverbot noch nicht vom Tisch

Kürzlich hat der Kanton auf ein temporäres Demonstrationsverbot verzichtet. Nun fordert es der Stadtberner Sicherheitsdirektor vor den Aktionen der «Corona-Rebellen» und ihrer Gegner erneut.

In den vergangenen Wochen demonstrierten Corona-Skeptiker immer wieder gegen die Pandemie-Massnahmen in Bern – so auch am 31. Oktober.
In den vergangenen Wochen demonstrierten Corona-Skeptiker immer wieder gegen die Pandemie-Massnahmen in Bern – so auch am 31. Oktober.
Foto: Raphael Moser

Die Proteste der Corona-Gegner auf dem Bundesplatz sind für die städtische Sicherheitsbehörde nichts Neues – doch diesen Samstag könnte es heikel werden: In Bern rufen am Wochenende nicht nur Pandemie-Skeptiker, sondern auch linksautonome Kreise zur unbewilligten Kundgebung auf, wie die «Berner Zeitung» am Donnerstag berichtete.

Beim Protest der sogenannten Corona-Rebellen handelt es sich dabei nicht um einen eigentlichen Aufruf: Auf diversen Seiten wird mit individuellen Posts dazu aufgefordert, sich gegen die Pandemie-Massnahmen zu wehren. Dies ruft nun aber auch deren Gegner auf den Plan: Die Aktion der Corona-Rebellen biete auch Raum für «faschistische und rassistische Hetze», schreiben Linksaktivisten auf dem Onlineportal Barrikade.info. Deshalb wolle man sich am Samstag um 14 Uhr auf dem Bahnhofplatz versammeln. «Nehmen wir uns die Strassen zurück», lautet die Parole.

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