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Im Tandemverein Bern«Für eingespielte Teams ist es ein Hochgenuss»

Für Sehbehinderte ist Tandemfahren die ideale Sportart. In Bern haben sie eine gute Gelegenheit dazu.

Niklaus Wahli und Kathrin Engelhart präsidieren den Sehbehinderten-Tandemverein Bern.
Niklaus Wahli und Kathrin Engelhart präsidieren den Sehbehinderten-Tandemverein Bern.
Foto: Franziska Rothenbühler
Während einer Fahrt sind die sehbehinderten Passagiere auf klare Ansagen angewiesen.
Während einer Fahrt sind die sehbehinderten Passagiere auf klare Ansagen angewiesen.
Foto: Franziska Rothenbühler
Die Tandems des Vereins sind in einer Tiefgarage in der Berner Länggasse abgestellt.
Die Tandems des Vereins sind in einer Tiefgarage in der Berner Länggasse abgestellt.
Foto: Franziska Rothenbühler
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Wer Tandems beobachten möchte, kann sich von April bis Oktober am Dienstag- und am Mittwochabend an der Neufeldstrasse in Bern postieren. An diesen Abenden unternimmt der Sehbehinderten-Tandemverein Bern Ausfahrten mit jeweils acht bis vierzehn Paaren.

Mit seinen rund siebzig Mitgliedern ist er einer der grössten Tandemvereine in der Schweiz. Gegründet wurde er 1999. Aber schon seit den 1980er-Jahren habe es in Bern immer Leute gegeben, die sich zum Tandemfahren getroffen hätten, sagt Co-Präsident Niklaus Wahli. Ein Drittel der Mitglieder ist sehbehindert. Die siebzehn Vereinstandems stehen beim Blinden- und Behindertenzentrum. Der Verein ist aber kein Anhängsel dieser Institution, jedoch Mitglied von Plusport. Das ist der Dachverband für den Behindertensport in der Schweiz.

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