Zum Hauptinhalt springen

Zerrüttung des verschonten Landes

Eine Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg porträtiert die Schweiz als ein zusehend zerrissenes Land. Die Schau im Landesmuseum Zürich überzeugt durch ihre kluge Komposition.

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieg sah sich die Schweiz mit unübersichtlichen Ereignissen konfrontiert - und setzte deshalb Fesselballone zur Aufklärung ein. Hier auf dem Bielersee.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieg sah sich die Schweiz mit unübersichtlichen Ereignissen konfrontiert - und setzte deshalb Fesselballone zur Aufklärung ein. Hier auf dem Bielersee.
Fotostiftung Schweiz
Ein Aufklärungsballon wird über den Bielersee transportiert.
Ein Aufklärungsballon wird über den Bielersee transportiert.
Schweizerisches Bundesarchiv
Eine Karikatur aus dem «Nebelspalter» spielt auf den Röstigraben zwischen der Deutschschweiz und der Romandie an, der sich mit dem Krieg zwischen Deutschland und Frankreich vertiefte.
Eine Karikatur aus dem «Nebelspalter» spielt auf den Röstigraben zwischen der Deutschschweiz und der Romandie an, der sich mit dem Krieg zwischen Deutschland und Frankreich vertiefte.
Zentralbibliothek Zürich
1 / 10

Glück kann etwas Perverses sein – gerade im Fall der Schweiz, die in den letzten 100 Jahren von allen Kriegen verschont blieb. Wie brüchig und exklusiv dieses Glück der Unversehrtheit ist, wird einem in diesen Monaten mit Nachdruck wieder bewusst, in denen mit zahlreichen Büchern und Ausstellungen an die gigantischen Abnutzungsschlachten des Ersten Weltkriegs erinnert wird, die weltweit zehn Millionen Soldaten und ebenso viele Zivilisten das Leben gekostet hatten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.