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So ist Populisten beizukommen

2016 war ein Jahr der politischen Schockmeldungen. Hoffentlich wirken sie nach. Politik und Wirtschaft müssen dafür sorgen, dass der Goodwill für die Globalisierung wieder wächst.

Seit Trumps Sieg und dem Brexit-Entscheid starren alle auf die Populisten. Wie hilflos das ist, zeigt das P-Wort selber: Es tönt griffig, verschleiert aber einiges. Erstens gibt es nicht nur rechte, sondern auch linke Populisten, und beide locken mit Lösungen, die in der komplizierten realen Welt nichts taugen. Zweitens schwingt im Reden über die Populisten häufig verächtliches Mitleid für ihre Wähler mit; dabei ist es genau das, was man von Populisten lernen muss: Auch Verlierer und Verzagte wollen respektiert sein. Drittens ist das Schimpfen über Populisten bequem, weil man so nichts ändern muss.

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