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«Ich muss als Rapperin nicht sympathisch sein»

Die 15-jährige Bernerin Estelle Plüss rappt nicht, um berühmt zu werden. Spass an der Musik und Authentizität sind ihr wichtiger.

Estelle Plüss fühlt sich in der Berner Lorraine zu Hause.
Estelle Plüss fühlt sich in der Berner Lorraine zu Hause.
Franziska Scheidegger

Zwei junge Frauen schieben scheinbar planlos einen Migros-Einkaufswagen voller Krimskrams der grünen Aare entlang. Sie albern herum, essen Pizza und telefonieren – dabei werden sie von einer Kamera begleitet. «Es ist nicht perfekt», sagt Estelle Plüss über ihr neustes Musikvideo «Mönsch». Aber das müsse es auch nicht sein. Estelle Plüss alias «best-elle» spricht selbstbewusst, als hätte sie schon Dutzende Interviews gegeben. Ihre Antworten gibt sie, ohne lange zu überlegen, taff und unbeschönigt. Das Reden scheint ihr leicht zu fallen, beim Schreiben ihrer Lieder tue sie sich allerdings oft schwer. Die 15-jährige Bernerin singt ihre Texte aber nicht. Sie rappt – und zwar auf Mundart.

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