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High Barcelona!

400 Cannabis-Clubs mit 165'000 Mitgliedern: Wie Barcelona in der Wirtschaftskrise über Nacht zum neuen Amsterdam wurde.

Was darf es sein: «Kali Mist», «Green Poison» oder «Big Foot»? In den Cannabis-Clubs gibt es nur Gras für Mitglieder, theoretisch wenigstens. Foto: David Ramos/Getty Images
Was darf es sein: «Kali Mist», «Green Poison» oder «Big Foot»? In den Cannabis-Clubs gibt es nur Gras für Mitglieder, theoretisch wenigstens. Foto: David Ramos/Getty Images

Wäre da nicht dieser grüne Stern, diskret platziert im Eingangsbereich eines Wohnhauses an der Carrer de Miquel Angel von Barcelona, man würde nichts ahnen. Doch dieses saftige Grün passt ganz gut zur süsslichen Schwade, die einem von drinnen entgegenweht. Eine Gegensprechanlage mit Videokamera filtert die Gäste. «Ja, was willst du?» Dann öffnet sich die Tür zu einem hübschen Vorraum mit Pflanzen, wie man ihn sonst von Wellnesscentern kennt, dann noch eine Tür zu einem Gang mit Buddha-Statuen und spärlich bestückten Bücherregalen, dann gleich noch eine Tür, als wären es Schleusen zum Glück. Man kann nicht behaupten, La Maca sei ein extrovertierter Ort. Man muss den Laden kennen, muss da rein wollen, rein in den Rausch. Und das wollen viele, ­jeden Tag.

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