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Der blonde Duft von Birkenholz

Natürlich gibt es auch tüchtige Holzhackerinnen, aber nur der Mann kann die Axt vollendet schwingen. Das lernen wir durch Lars Myttings Handbuch «Der Mann und das Holz».

Auch Holzhacker haben Gefühle und Visionen: Ein Holzkünstler in Georgia (USA). Foto: John Fulton (Gallery Stock)
Auch Holzhacker haben Gefühle und Visionen: Ein Holzkünstler in Georgia (USA). Foto: John Fulton (Gallery Stock)

Die Beziehung zwischen Mann und Holz rührt an atavistische Instinkte. Ohne Holz und Feuer wären die Höhlen der Jäger und Sammler kalt und die Mammut-Holzfällersteaks roh geblieben. Holz steht am Anfang der Zivilisation und ist, zumal in Skandinavien, bis heute ein Gradmesser von Reichtum, häuslichem Behagen und männlicher Charakterstärke. In Norwegen, wo es Holzstapelkünstler, Motorsägensammler und ­«Nationale Feuerholzabende» im Fernsehen gibt, wurde «Der Mann und das Holz» über 200'000-mal verkauft, aber auch bei uns dürfte Lars Myttings Holzfäller-Bibel ihr Publikum finden.

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