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Pandemie verschärft UngleichheitenFrauen und Wenigverdiener sind die Verlierer der Corona-Krise

Frauen sind stärker als Männer von den wirtschaftlichen Folgen durch Schliessungen betroffen. Längerfristig könnte sich das auf ihren Lohn und ihre Karrierechancen auswirken.

Viele Frauen haben sich während des Lockdown um die Kinderbetreuung gekümmert – und weniger um die Arbeit. Das könnte langfristig Folgen haben.
Viele Frauen haben sich während des Lockdown um die Kinderbetreuung gekümmert – und weniger um die Arbeit. Das könnte langfristig Folgen haben.
Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Die Corona-Pandemie zementiert die Ungleichheiten in der Schweiz. Das trifft nicht nur auf Arme und Reiche zu, die durch Erwerbsausfälle noch ärmer oder noch reicher werden. Auch die Lohnschere zwischen Frauen und Männern könnte sich längerfristig weiter öffnen. Denn Frauen sind vielfach in Branchen wie dem Gastgewerbe, in kleinen Läden oder Dienstleistungsbetrieben tätig, die von den Schliessungsmassnahmen besonders betroffen sind. Gerade dort könnten sich Lohnerhöhungen wegen der Krisen in naher Zukunft in Grenzen halten. Zudem haben Frauen während des Lockdown einen Grossteil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit übernommen – und das oft zulasten ihrer Arbeit.

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