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Niederlage für LukaschenkoFasel begründet den WM-Rückzug aus Weissrussland

Die politisch angespannte Lage und deren Folgen liessen in Minsk keinen sportlichen Grossanlass zu. Bleibt die Frage, ob die Eishockey-WM überhaupt stattfindet.

Eine heikle Mission: René Fasel bei seinem Besuch in Minsk.
Eine heikle Mission: René Fasel bei seinem Besuch in Minsk.
Foto: Keystone

Sein Stichentscheid werde nicht nötig sein, sagte René Fasel am Donnerstag beim Interview, als er vorausblickte auf die Entscheidung der IIHF-Exekutive. Ein einfaches Mehr genügt im zwölfköpfigen Gremium, das am Montagnachmittag per Video tagte und beschloss, die WM Weissrussland zu entziehen. «Es war eine gemeinsame Einsicht», sagte Fasel. «Niemand stemmte sich gegen diesen Entscheid.»

Die Lage in Weissrussland sei politisch so angespannt gewesen, dass die Gefahr zu gross gewesen wäre, dass die eine oder andere Seite die WM missbraucht hätte, so Fasel weiter. «Wir sind enttäuscht, weil wir doch eine gewisse Hoffnung gehabt hatten, dass die WM helfen könnte, eine Versöhnung im Land herbeizuführen. Aber letztlich konnten wir für die Sicherheit der Teilnehmenden und der Fans nicht garantieren.»

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