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Berner WahlenExoten-Liste mischt trotz null Wahlchancen Stapi-Rennen auf

Nun ist die Ausgangslage für die Gemeinderatswahlen in der Stadt Bern klar. Nach Ablauf der Anmeldefrist vom Montag haben sich vier Bündnisse für die Wahlen angemeldet.

Der Aussenseiter Stefan Theiler will den Stadtpräsidenten Alec von Graffenried herausfordern.
Der Aussenseiter Stefan Theiler will den Stadtpräsidenten Alec von Graffenried herausfordern.
Foto: Christian Pfander

Jetzt ist es definitiv: Insgesamt 16 Frauen und Männer streben die Wahl in den Berner Gemeinderat an. Sie treten in vier Bündnissen für die Proporzwahl an.

Schon länger bekannt ist dabei: Das Rot-Grün-Mitte-Bündnis (RGM) will mit einer Viererliste seinen Besitzstand von vier Sitzen wahren, die Mitte-Liste mit einer Fünferliste ihren einen Sitz verteidigen. Konkurrenz kommt von FDP und SVP, die mit einer gemeinsamen bürgerlichen Dreierliste die Rückkehr in die Stadtregierung anstreben.

Neu hinzu kommt aber eine vierte Liste mit vier Polit-Exoten. Einer davon ist der Aussenseiter Stefan Theiler, der zugleich den Stadtpräsidenten Alec von Graffenried (GFL) herausfordern will. Theiler hat bereits mehrmals als Polit-Querkopf an den Wahlen in Stadt und Kanton Bern teilgenommen. Wer Stadtpräsident werden will, muss ebenfalls die Wahl in den Gemeinderat schaffen. Beides ist im Fall von Theiler ausgeschlossen.

Definitiv klar ist mittlerweile auch die Anzahl Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat: Es sind 533 Bernerinnen und Berner auf 19 Listen, wie die Stadtkanzlei bekannt gab. Es handelt sich um 243 Frauen und 290 Männer, wie die Stadt Bern am Dienstag im Rathaus bekannt gab. Damit sind nach der Recherche des «Bund» vom Montag also drei weitere Listen mit noch 27 weiteren Personen hinzugekommen. Der Berner Stadtrat zählt 80 Mitglieder. Die Zahl der Kandidierenden liegt leicht höher als bei den letzten Wahlen: 2016 traten 510 Frauen und Männer an, 2012 waren es 465. Die Wahlen finden am 29. November statt.

SDA/mob

2 Kommentare
    Stefan Theiler

    Ich bin keine Polit-Exot, im Gegenteil. Ich war mit 16 schon Ghostwriter für ein Zuger Stadtparlamentarier, Bundeshausjournalist und habe Podiumsdiskussionen in Zug organisiert, u.a. mit vier Nationalräten. Mit 19 habe ich meine Matura-Arbeit über das Links-Rechts-Schema geschrieben und dabei ein Vorläufermodell von Smartvote entwickelt.

    An der Uni St. Gallen (HSG) studierte ich Staats- und Politikwissenschaften, ich schrieb die besten Papers zu Public Governance und gründete im April 2004 zur politischen Aufklärung den Verein Vimentis.ch. Dr. med. Thomas Binder schrieb über ein Jahrzehnt später auf dem Vimentis-Blog. DOCH ÜBER DIE WIRKLICHEN ZUSAMMENHÄNGE IN POLITIK, WIRTSCHAFT, MILITÄR, LOGEN, MEDIEN UND GEHEIMDIENSTE wurde ich erst im Februar 2017 aufgeklärt, durch den Friedensforscher und Historiker Dr. Dr. Daniele Ganser in der SRF-Arenasendung mit Roger Schawinski und Jonas Projer.. Danach habe ich angefangen, mich im Internet und durch kluge Menschen schlau zu machen. Seit über 3 Jahren forsche ich zu den Themen Medienmanipulation, Inszenierter Terror, Geopolitik und Elitäre Pädokriminalität.

    Ich bleib bei meinen Worten, die ich schon am 11. September 2019 in Leutschenbach an Sandro Brotz von der SRF-Arendasendung gerichtet habe: "Wer nicht weiss, was eine Operation unter falscher Flagge ist, hat für mich keine Mündigkeit erreicht, sich zu politischen Themen zu äussern."