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Interview mit Giuseppe Conte«Es ist unbestritten: Italien war allein»

Der italienische Premierminister Giuseppe Conte spricht in einem exklusiven Interview über die mangelnde Solidarität mit Italien. Er fordert Eurobonds – und kontert den Vorwurf, sein Land würde Geld verprassen.

«Die Krise wird uns verändern, sie zwingt uns, Gewohnheiten zu verändern. Aber gleichzeitig holt sie auch das Beste aus uns raus», sagt Giuseppe Conte.
«Die Krise wird uns verändern, sie zwingt uns, Gewohnheiten zu verändern. Aber gleichzeitig holt sie auch das Beste aus uns raus», sagt Giuseppe Conte.
Foto: Antonio Masiello (Getty Images)

Signor Presidente, viele Italiener finden, ihr Land sei zu Beginn der Krise allein gelassen worden, verlassen von ihren Nachbarn und alten Partnern in Europa. Und sind enttäuscht. Zu Recht?

Es ist unbestritten: Italien war allein. Auch Ursula von der Leyen sieht es so, sie hat sich im Namen der Europäischen Union dafür entschuldigt, im Europaparlament. Ich muss sagen, ich habe diese Geste sehr geschätzt.

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