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Tragisches Forscher-SchicksalEr hat Berns unbekannten Darwin entdeckt

Der Entomologe Charles Huber ist tief ins Leben ersten Käfer-Konservators am Naturhistorischen Museum Bern eingetaucht. Jener Albert Müller hätte eine grosse wissenschaftliche Zukunft vor sich gehabt – doch dann landete er in der Psychiatrie.

Charles Huber im Untergeschoss des Naturhistorischen Museums: In der Schublade befinden sich links oben, mit roten Etiketten versehen, die vom Käferforscher neu beschriebenen Dammläufer.
Charles Huber im Untergeschoss des Naturhistorischen Museums: In der Schublade befinden sich links oben, mit roten Etiketten versehen, die vom Käferforscher neu beschriebenen Dammläufer.
Foto: Adrian Moser

Man muss sich diesen Ort wohl als Paradies glücklicher Jäger und Sammmler vorstellen. Jedes Jahr treffen sich Ende Oktober rund 200 Fachleute für Koleopterologie zu einem «Käferfest» in einem Hotel nahe Stuttgart. «Die Hotelbesitzerin hat mir einmal gesagt, ‹die Käfer› seien ihr umsatzstärkstes Wochenende im Jahr», sagt der 70-jährige Käferforscher Charles Huber, «vor allem die deutschen Kollegen trinken im geselligen Kreis Unmengen von Bier.» Von 1988 bis 1995 war Huber Konservator für Entomologie (Insektenkunde) am Naturhistorischen Museum Bern, anschliessend bis zu seiner Pensionierung Kurator in der Abteilung.

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