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Trumps KlagenEr gibt noch lange nicht auf

Der US-Präsident wird weiter gegen das Wahlergebnis vorgehen – egal wie wenig erfolgversprechend seine Klagen auch sein mögen.

Hat Donald Trump schon realisiert, dass er das Weisse Haus verlassen muss?
Hat Donald Trump schon realisiert, dass er das Weisse Haus verlassen muss?
Foto: Chip Somodevilla (Getty Images)

«State of denial» nennen Amerikaner die psychische Konstellation, wenn man sich selbst trotz überwältigender Beweise die Wahrheit nicht eingestehen mag. In einem solchen Zustand dürfte sich Donald Trump befinden, nicht erst, aber umso mehr, nachdem alle grossen amerikanischen Medien am Samstag übereinstimmend feststellten, dass Joe Biden der Sieg bei der Präsidentschaftswahl  nicht mehr zu nehmen ist. Trumps Berater liessen wissen, dass der Präsident längst nicht aufgegeben hat.

Trump wird nichts unversucht lassen, um juristisch gegen die Auszählung in den am heftigsten umstrittenen Bundesstaaten vorzugehen. «Tatsache ist», liess Trump am Wochenende mitteilen, «dass diese Wahl noch längst nicht vorüber ist.» Sein Herausforderer Joe Biden sei von keinem einzigen Bundesstaat als Gewinner offiziell bestätigt worden, vor allem nicht in umkämpften Swing-States. Und dann der entscheidende Satz: In einer Reihe von Staaten habe sein Team «begründete und legitime Rechtsmittel eingelegt, die am Ende über den Sieger entscheiden könnten».

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