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Pierre Maudet ist verurteiltEr bezahlt seine Reise teuer

Der Genfer Staatsrat habe sich von der Herrscherfamilie in Abu Dhabi anfüttern lassen, sagt das Polizeigericht. Der Politiker muss 50’000 Franken in die Staatskasse zahlen.

Pierre Maudet nach dem Urteil. Er findet es «einleuchtend» und «teilweise zufriedenstellend».
Pierre Maudet nach dem Urteil. Er findet es «einleuchtend» und «teilweise zufriedenstellend».
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone) 

Das Urteil nimmt Pierre Maudet reglos hin. Seinen Kopf hält er gesenkt, bloss keinen Blickkontakt mit Gerichtspräsidentin Sabina Mascotto, die ihm wie einem kleinen Kind die Leviten liest. Sie hält Maudet für schuldig, der Genfer Staatsrat ist verurteilt.

Nach der Urteilsverkündung bleibt Maudet noch minutenlang im Gerichtssaal sitzen. Vor dem Palais de Justice gibt er schliesslich eine knappe Erklärung ab. Das Urteil sei «einleuchtend» und «teilweise zufriedenstellend». Noch ist es nicht rechtskräftig. Maudets Anwalt kündigt umgehend an, das Urteil anzufechten.

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