Zum Hauptinhalt springen

Radrennen mal andersEndlich wieder Livesport

Von Mittwoch bis Sonntag findet das «Digital Swiss 5» statt. Die Weltelite des Radsports misst sich beim virtuellen Rennen der Tour de Suisse.

So soll es an der virtuellen Tour de Suisse aussehen. (Video: TourdeSuisse/Youtube)

Seit dem 14. März 2020 und dem Ende von Paris-Nizza steht der Profi-Radsport still. Die Fahrer trainieren - je nach Land - alleine draussen oder zu Hause im Wohnzimmer oder Keller. Ab heute ändert sich dieses Bild für jeden Radsportfan etwas. Bis nächsten Sonntag findet das «Digital Swiss 5» statt. Ein virtuelles Rennen, bei dem Originalabschnitte einzelner Etappen der Tour de Suisse gefahren werden.

Die Athleten fahren rund eine Stunde zu Hause auf der Trainingsrolle. Auf einem Monitor vor sich sieht der Fahrer die Bilder der Online-Veloplattform Rouvy und seine Position im Rennen. Die Rolle verändert den Widerstand der Pedalen je nach Topografie der Strecke. Die Trainingsgeräte sind auch mit Wattmessern ausgestattet. So können die Leistungen der Fahrer verglichen werden.

Weltmeister und Olympiasieger am Start

Bei der weltweiten Neuheit misst sich das Who is Who des Radsports. 19 Teams (16 WorldTour- und 3 Wildcard-Teams inklusive der Schweizer Nationalmannschaft) starten zum digitalen Rennen. Der dänische Weltmeister Mads Pedersen ebenso wie der Olympiasieger Greg van Avermaet aus Belgien. Aus der Schweiz sind unter anderem Stefan Küng, Michael Albasini sowie Silvan Dillier am Start des «Digital Swiss 5».

Das Schweizer Fernsehen überträgt und kommentiert die virtuellen Rennen während den fünf Tagen ab 17 Uhr. Die Übertragungen werden ergänzt mit Livebildern von den Radprofis zu Hause. Ein Athlet quält sich zudem im Fernsehstudio.