Zum Hauptinhalt springen

Wo alles begann

In Mazedonien und in Kosovo leben in einem Umkreis von genau 301 Kilometern die Familien von sechs Schweizer Nationalspielern mit albanischen Wurzeln.

In der Heimat von Talenten: Ein Feld-Wald-und-Wiesen-Platz bei Struga, Mazedonien. Foto: Samuel Fromhold
In der Heimat von Talenten: Ein Feld-Wald-und-Wiesen-Platz bei Struga, Mazedonien. Foto: Samuel Fromhold

Unsere Reise beginnt in Struga, in Mazedonien, dem südlichsten Punkt unseres Weges. Wir kommen am frühen Abend an, es regnet, die Strassen sind leer. Die Lichter einer belebten Bar ziehen uns an, wir stossen dort auf Adi. Glück muss der Mensch haben, wie man so schön sagt – und in Mazedonien vielleicht noch etwas mehr. Adi ist ein entfernter ­Verwandter von Pajtim Kasami. Wie die meisten Besucher der Bar ist der knapp Vierzigjährige mit Sportwetten beschäftigt. Während er den Blick ­weiterhin zwischen dem guten Dutzend Fernseher schweifen lässt, erinnert er sich an seine einzige ­Begegnung mit dem Spieler: «Es war in Wien, bei einem ­gemeinsamen Freund. Er hat an diesem Abend mindestens ein Kilo Fleisch gegessen. Er ist ein ruhiger Typ, um zehn Uhr war er schon im Bett.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.