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«Diables Rouges» gelingt die Reaktion gegen Irland

Belgien befindet sich in der Gruppe E auf Achtelfinal-Kurs. Auf das 0:2 gegen Italien reagiert der Geheimfavorit in Bordeaux mit einem ungefährdeten 3:0 gegen Irland.

Rückschlag für Irland: Die Iren sind nun im letzten Spiel gegen Italien unter Zugzwang, wollen sie das Achtelfinale noch erreichen.
Rückschlag für Irland: Die Iren sind nun im letzten Spiel gegen Italien unter Zugzwang, wollen sie das Achtelfinale noch erreichen.
Keystone
Doppeltorschütze Lukaku lässt Belgien jubeln: Witsel, ebenfalls Torschütze zum 2:0 beherzigt Lukaku, der mit seinem Doppelpack zum Topscorer der EM avonsiert.
Doppeltorschütze Lukaku lässt Belgien jubeln: Witsel, ebenfalls Torschütze zum 2:0 beherzigt Lukaku, der mit seinem Doppelpack zum Topscorer der EM avonsiert.
Keystone
Belgien stürmt, Irland kämpft: Hier scheitert Kevin De Bruyne an Robert Brady.
Belgien stürmt, Irland kämpft: Hier scheitert Kevin De Bruyne an Robert Brady.
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Die Kritiken in Belgien nach der Auftaktniederlage gegen Italien waren heftig. Ebenso deutlich fiel die Reaktion der "Red Devils" auf das 0:2 und die Misstöne aus. Mit dem höchsten Sieg im 55. Endrunden-Spiel der Verbandsgeschichte sandte Belgien ein starkes Lebenszeichen aus. Irland widerstand dem deutlich erstarkten Favoriten eine Halbzeit lang, mit dem 1:0 durch Romelu Lukaku in der 48. Minute wurde die belgische Überlegenheit dann auch auf der Anzeigetafel sichtbar.

Der Stürmer von Everton, die Nummer 4 der Torschützenliste in der Premier League (18 Treffer), schloss den von Kevin de Bruyne schön lancierten Angriff mit links ab. Irland traute sich erst nach dem Rückstand, offensiv mehr zu riskieren - und wurde nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung zweimal dafür bestraft. Erst traf Axel Witsel per Kopfball (61.) erstmals seit September 2014 wieder im Nationaldress, dann machte sich Lukaku zu Belgiens erstem Doppeltorschützen an einer Endrunde seit Trainer Marc Wilmots an der WM 1998 gegen Mexiko.

Der Sieg schafft den Belgiern eine gute Ausgangslage, sich direkt für die Achtelfinals zu qualifizieren. Gegen Schweden reicht ihnen dafür am Mittwoch in Nizza bereits ein Unentschieden. Dann könnte Irland nur noch darauf hoffen, mit einem Sieg gegen das bereits als Gruppensieger feststehende Italien als einer der vier besten Dritten weiterzukommen.

Belgien - Irland 3:0 (0:0)

Bordeaux. - 39'493 Zuschauer. - SR Cakir (TUR). Tore: 48. Romelu Lukaku 1:0. 61. Witsel 2:0. 70. Romelu Lukaku 3:0.Belgien: Courtois; Meunier, Alderweireld, Vermaelen, Vertonghen; Dembélé (57. Nainggolan), Witsel; Carrasco (64. Mertens), De Bruyne, Hazard; Romelu Lukaku (82. Benteke).Irland: Randolph; Coleman, O'Shea, Clark, Ward; Hendrick, Whelan, McCarthy (62. McClean), Brady; Hoolahan (71. McGeady); Long (79. Keane). Bemerkungen: Belgien komplett, Irland ohne Walters (verletzt). Verwarnungen: 42. Hendrick (Foul). 49. Vermaelen (Foul).

Rangliste:

1. Italien 2/6. 2. Belgien 2/3. 3. Schweden 2/1. 4. Irland 2/1.

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