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Kritik an Berner SchulraumplanungElternräte sind besorgt über fehlende Schulhäuser

In der Länggasse und auch im Kirchenfeld wird der Platz in den Schulen knapp. In den anderen Stadtteilen ist die Not weniger gross. Warum?

Eine neue Schule auf dem Viererfeld und das Schulhaus Enge sollen die Platznot in der Länggasse lindern – wann genau, ist aber noch ungewiss.
Eine neue Schule auf dem Viererfeld und das Schulhaus Enge sollen die Platznot in der Länggasse lindern – wann genau, ist aber noch ungewiss.
Foto: Franziska Rothenbühler

Eine zum Klassenzimmer umfunktionierte Waschküche oder die Abwartswohnung als Kindergarten – die Liste der kurzfristigen Lösungen gegen die Platznot an den Schulen in der Länggasse ist lang. Für Karl Küenzi, Co-Präsident des zuständigen Elternrates, ist daher klar: «Im Schulkreis Länggasse-Felsenau ist in den vergangenen Jahren in der Schulraumplanung zu wenig passiert.»

Obschon im Quartier in zehn Jahren laut der Prognose der Stadt Bern über 20 Klassen mehr unterrichtet werden sollen, werde man, so Küenzi, von den Behörden immer wieder auf Projekte vertröstet, deren Umsetzungstermin unsicher sei. So sei ungewiss, ob das Container-Provisorium auf dem Hochfeld nächsten Sommer umgesetzt werde oder ab wann das Enge-Schulhaus sowie die neue Schule auf dem Viererfeld bezugsbereit werde. Zudem rechnet Küenzi mit der eigentlich für 2023 vorgesehenen Übergabe des PH-Gebäudes an der Muesmattstrasse vom Kanton an die Stadt frühestens 2031.

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