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Mehr SchulkinderEltern wehren sich gegen improvisierte Schulzimmer

Mit einer Petition verlangt der Elternrat der Länggasse von der Stadt Bern mehr Raum für die Schule und vor allem eine bessere Planung.

Obwohl das Schulhaus Länggasse gross ist, wird es für die wachsende Kinderschar langsam eng.
Obwohl das Schulhaus Länggasse gross ist, wird es für die wachsende Kinderschar langsam eng.
Foto: Beat Mathys

Die Eltern im Berner Schulkreis Länggasse haben genug. Mit einer Petition verlangen sie eine «nachhaltige» Schulraumplanung für die nächsten rund 15 Jahre.

Zwar gibt es im Moment noch genug Platz für alle Kinder, wie der Co-Präsident des Elternrats Karl Küenzi sagt. «Aber die Schulen müssen jedes Jahr improvisieren, um genügend Schulzimmer für alle Klassen zu finden.» So würden zum Beispiel Waschküchen zu Werkräumen und Abwartswohnungen zu Kindergärten umgebaut, oder im Mehrzweckraum werde Material gelagert. Denn seit acht Jahren braucht es laut Küenzi im Schulkreis Länggasse jedes Jahr etwa zwei zusätzliche Klassenzimmer. Bis zum Jahr 2034 rechnen die statistischen Dienste der Stadt mit 2034 Schulkindern in der Länggasse. Das sind gut 600 Kinder oder 25 Klassen mehr als heute. Ein Ende des Babybooms ist nicht in Sicht.

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