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Tipps to goEiszapfenmusik und LED-Streifen

Ein senegalesischer Griot mit Berner Komplizen, ein Festival für Spielfreudige und drei Tage im Dienste des Herrn Tschaikowsky: Das sind die drei kurzen Kulturtipps der Woche.

Spiel ohne Grenzen: Festival Play Bern

Wer will spielen? Der preisgekrönte Line Wobbler.
Wer will spielen? Der preisgekrönte Line Wobbler.
Foto: Robin Baumgarten

«Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall», hat der deutsche Lyriker Novalis bereits Ende des 18. Jahrhunderts erkannt. Am Festival Play Bern werden nun neueste Erzeugnisse der alternativen und experimentellen Spielszene vorgestellt. Von der abenteuerlichen Zeichenmaschine bis zum Line Wobbler, der auf einem fünf Meter langen LED-Streifen gespielt wird, ist allerhand im Angebot. «Gamen ohne Grenzen» lautet das Thema, konferiert wird dabei unter anderem über das Gamen mit einer Behinderung. (ane)

Grossen Halle der Reitschule, 15. bis 18. Oktober

Die Welt in der Turnhalle: Bee-Flat-Saisoneröffnung

Geschmeidiger Groove: Der aus Senegal stammende Musiker Mory Samb.
Geschmeidiger Groove: Der aus Senegal stammende Musiker Mory Samb.
Foto: zvg

Auch in diffizilen Zeiten ist das Veranstalterkollektiv Bee-Flat bemüht, Musik aus aller Welt und in allen möglichen Aggregatzuständen in die Progr-Turnhalle zu bringen. Zum Saisonauftakt winkt ein senegalesisch-schweizerisches Musikkonglomerat: Mory Samb, der in Bern lebende Sohn einer Griot-Familie, tauft sein geschmeidig groovendes neues Album und wird von exquisiter Berner Musikprominenz begleitet. Am zweiten Abend gibts Eiszapfenpop von Leoni Leoni und Piano-Experimente von Luzius Schuler. (ane)

Turnhalle Progr, Sa, 17., und So, 18. Oktober

Violine, Klavier, Kammermusik: Tschaikowksy@Bern

Teuflisch temperamentvoll: Kristof Barati.
Teuflisch temperamentvoll: Kristof Barati.
Foto: Marco Borggreve

Wer es mit der russischen Romantik hat, dem sei das dreigängige Tschaikowsky-Menü empfohlen, welches vom Berner Symphonieorchester serviert wird: An drei aufeinanderfolgenden Tagen sind das Violinkonzert D-Dur (mit dem, gemäss Presse, teuflisch temperamentvollen ungarischen Geiger Kristof Barati), das Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll (mit dem russischen Pianisten Alexei Volodin) und schliesslich ein Kammermusikabend zu erleben. (reg)

Casino Bern (Donnerstag und Freitag), Konservatorium Bern (Samstag), jeweils 19.30 Uhr