Zum Hauptinhalt springen

Eine Woche mitten im Treiben eines Eishockeyclubs

Die Coaches des HC Davos gewährten dem Autor dieses Artikels fünf Tage uneingeschränkten Einblick in ihre Arbeit. Dies ist Teil 1 der Serie «All Access».

Der Eingang zur Kabine der 1. Mannschaft: Hier heisst es normalerweise «Zutritt verboten für Unbefugte». (Bilder und Videos: Kristian Kapp)
Der Eingang zur Kabine der 1. Mannschaft: Hier heisst es normalerweise «Zutritt verboten für Unbefugte». (Bilder und Videos: Kristian Kapp)

Waltteri Immonen ist beim HC Davos der frühe Vogel, der den Wurm fängt. Das Eisstadion ist noch leer, als der Finne um 6 Uhr eintrifft. Das ist Routine, das ist an den allermeisten Trainingstagen immer so. «Ich mag die Ruhe, ich mag es, mich hier im Stillen vorzubereiten», sagt Immonen, der in erster Linie fürs Unterzahlspiel und die Entwicklung der Verteidiger zuständig ist. Das vielgescholtene Boxplay des HCD. Doch dazu später.

6 Uhr, Montagmorgen: Noch ist (fast) niemand in der Garderobe.

Immonen ist Perfektionist, der 52-jährige aus Helsinki will das seinen Spielern auch so rüberbringen. Es steht am nächsten Tag das Spiel gegen den EV Zug an, seinem früheren Club, in dem er 10 Jahre als Assistenzcoach verbrachte, bevor er letzten Sommer nach Davos wechselte, um einer der Gehilfen Christian Wohlwends zu werden.

Der Perfektionist: Immonen kennt jedes gegnerische Powerplay auswendig, er kann sagen, wer auf welcher Position im ersten und im zweiten 5-Mann-Überzahlspiel auf dem Eis steht. Nun geht es gegen Zug, er schneidet die Videos des EVZ-Powerplays zusammen: Vom letzten Aufeinandertreffen des HCD mit Zug, aber auch von den letzten Partien des Leaders generell.

Es gilt, Details zu berücksichtigen: Wie die meisten Teams bevorzugt auch der EVZ ein 1-3-1-Powerplay, wechselt hin und wieder aber in ein 2-1-2. Und Immonen notiert sich, dass im 1-3-1 die «Bumper»-Position, also jene in der Mitte der 3er-Linie, im ersten Zuger Powerplay nicht mehr vom verletzten Sven Senteler, sondern neu von Jérôme Bachofner gespielt wird – ein für ihn wichtiges Detail.

Blick über die Schulter: Waltteri Immonen studiert das Powerplay des EV Zug.
Blick über die Schulter: Waltteri Immonen studiert das Powerplay des EV Zug.

Immonen kennt auch die Tücken seiner Arbeit für seine Spieler: «Zu viel Informationen willst du nicht mitgeben, damit die Jungs nicht zu viel nachdenken.» Es geht ihm vor allem um die typischen, sich immer wieder wiederholenden Zuger Powerplay-Spielzüge, die er vermitteln will. Aber auch Immonen weiss: «Es kann sein, dass Zug gegen uns mitten im Spiel plötzlich neue Varianten auspackt. Auch dafür müssen unsere Spieler bereit sein.» Immonen will darum das Bild des einfachen Boxplay-Spielers, der sich bloss in gegnerische Schüsse wirft, vehement widerlegen: «Eigentlich brauchst du in Unterzahl die Spieler mit dem besten Hockey-Verständnis, damit sie eine Veränderung beim Gegner sofort erkennen.»

Die 1. Powerplayformation Zugs ist analysiert, nun ist die zweite an der Reihe. Immonen notiert, dass der EVZ auf der linken Flanke keinen Rechtsschützen einsetzt, wie das so oft üblich ist, sondern mit Lino Martschini einen Linksschützen. Das ist etwas, worauf er seine Spieler einstellen wird. Und er erkennt gleichzeitig auf der rechten Flanke für diese Position ungewohnte Schusstendenzen von Oscar Lindberg – eine wichtige Info für die Davoser Torhüter.

Es ist 6.30 Uhr, wir sind immer noch alleine, Immonen holt sich bereits seinen zweiten Kaffee. «Kaffee ist wichtig», sagt er. Er sei aber am Herunterfahren mit dem Konsum. In Zug habe es in der Garderobe auch Filter-Kaffee gegeben, da habe er mit dem damaligen Headcoach Doug Shedden auch mal 30 Tassen am Tag getrunken. «Viel zu viel», sagt Immonen und lacht.

Um 6.45 Uhr sind wir nicht mehr alleine, Patrice Arnold trifft ein. Der Videocoach schneidet fürs Davoser Powerplay die Bilder zusammen, Assistenzcoach Johan Lundskog wird diese später bei seiner Taktikbesprechung mit den Spielern benutzen.

Frühstück im Club-Lokal

Doch zunächst folgt das gemeinsame Frühstück, eingenommen im Clublokal neben der Eishalle. Für die Spieler ist es nicht obligatorisch, sie treffen erst später vereinzelt ein. Zunächst sind nur die beiden Assistenztrainer hier, Headcoach Wohlwend passt, er ist kein «Zmorga-Mensch». Video-Coach Arnold, Goalie-Trainer Peter Mettler sowie Off-Ice- und Athletic-Coach Steven Lingenhag gesellen sich dazu. Wer denkt, dass es hier nur um Eishockey geht, irrt. Schwede Lundskog bringt die Runde mit bizarren Storys und Interviews «seines» Königs Carl Gustaf zum Lachen. Danach gehts zurück zur Eishalle.

Die Assistenztrainer als Erste beim Frühstück: Steven Lingenhag, Peter Mettler, Johan Lundskog, Waltteri Immonen (von links).
Die Assistenztrainer als Erste beim Frühstück: Steven Lingenhag, Peter Mettler, Johan Lundskog, Waltteri Immonen (von links).

Es ist 8 Uhr, Headcoach Wohlwend bespricht sich im Trainerbüro mit Immonen, Lundskog, Lingenhag und Mettler. Es ist eine animierte Diskussion, Wohlwend wechselt von Deutsch zu Englisch und zurück, hin und her, teilweise mitten im Satz. Die Themen variieren stark. Das Playoff ist geschafft, der Fokus richtet sich auch schon auf diese heisse Phase ab Anfang März: Soll man das Off-Ice-Training nun intensivieren? Oder gleich weiterfahren wie bislang? Was bringt mehr Vorteile für eine allfällige zweite Playoff-Runde, was bringt Nachteile? Athletic Coach Lingenhag äussert sich, bringt seine Sicht der Dinge dar.

In der Trainergarderobe bespricht sich Headcoach Christian Wohlwend (links) mit Athletic-Trainer Steven Lingenhag …
In der Trainergarderobe bespricht sich Headcoach Christian Wohlwend (links) mit Athletic-Trainer Steven Lingenhag …
… auch die Assistenten Patrice Arnold, Johan Lundskog und Waltteri Immonen (von links) diskutieren mit.
… auch die Assistenten Patrice Arnold, Johan Lundskog und Waltteri Immonen (von links) diskutieren mit.

Wohlwend sucht permanent Zweitmeinungen, fordert seine Assistenten heraus, teilweise auf sehr direkte Art. Den Headcoach ärgern die letzten beiden Spiele gegen die beiden Tabellenletzten Ambri (3:2-Sieg nach Penaltyschiessen) und Rapperswil-Jona (2:5-Auswärtsniederlage). «Verlieren darf man gegen jeden Gegner, aber der Battle-Level muss stimmen»: Diese Aussage fällt immer wieder. Genauso wie auch ein wenig Verständnis zu spüren ist: «Kaum waren wir grün im Teletext, schnauften ein paar Spieler durch. Das ist wohl menschlich.»

Doch sogleich verwirft Wohlwend diesen Gedanke wieder: «Diese Einstellung ist so gefährlich im Hinblick aufs Playoff! Wenn sich solche Dinge einschleichen! Es braucht so wenig, damit die ganze Mannschaft heruntergezogen wird.» Lundskog bringt den Input, ab jetzt ausserhalb der Trainergarderobe bis hin zum Playoff nur noch mit positivem Auftreten vor den Spielern aufzufallen, vom Verbot negativer Worte ist die Rede. «Ich kenne das aus meiner Zeit bei Frölunda», sagt Lundskog. «Du spielst die ganze Saison lange Zeit gut, dann kommt ein Tief, und plötzlich hinterfragst du dies und das. Das ist völlig unnötig und bringt nichts.» Wohlwend nickt.

Christian Wohlwend und die Zusammenarbeit des Headcoachs mit Assistenten und Spielern.

Einzelgespräche. Doch mit wem?

Der Headcoach will nun sofort mit Spielern reden, diese sind unterdessen auch eingetroffen. Doch mit wem? Mit allen, auch den Jungen? Oder bloss mit einer Auswahl an Spielern? Auch das wird diskutiert, der Entscheid ist bald gefallen: Nur die beiden Führungsspieler Andres Ambühl (Captain) und Magnus Nygren (Assistenz-Captain) werden in die Garderobe gebeten.

Gespräche mit den Führungsspielern: Magnus Nygren und Andres Ambühl bei Christian Wohlwend (von links).
Gespräche mit den Führungsspielern: Magnus Nygren und Andres Ambühl bei Christian Wohlwend (von links).

Wohlwend betont im Gespräch immer wieder die Wichtigkeit von Leadership, bittet die beiden, ständig diesen Gedanken in sich zu tragen, die Mitspieler mitzuziehen: «Ihr könnt uns Coaches damit sehr helfen!» Auch die beiden Spieler werden herausgefordert von Wohlwend. Mehrfach müssen sie auf sehr direkte Fragen zum Innenleben der Mannschaft Antworten liefern, ihre Sichtweise darlegen.

Das Powerplay und das Selbstvertrauen

Die Zeit vergeht im Flug, es ist 9 Uhr, die Sitzung der Powerplay-Spieler steht auf dem Programm. Lundskog bittet die beiden Überzahl-Formationen nacheinander zu sich. Pro 5er-Gruppe wird 15 Minuten lang über Taktik, aber auch Psychologie geredet. «Was ist Selbstvertrauen?», wirft Lundskog als erstes in die Runde. «Warum funktionierte unser Powerplay zuletzt nicht mehr?»

Johan Lundskog mit der 1. Powerplay-Formation: Aaron Palushaj, Magnus Nygren, Perttu Lindgren, Mattias Tedenby (von links) und Andres Ambühl (nicht im Bild) analysieren ihr Spiel …
Johan Lundskog mit der 1. Powerplay-Formation: Aaron Palushaj, Magnus Nygren, Perttu Lindgren, Mattias Tedenby (von links) und Andres Ambühl (nicht im Bild) analysieren ihr Spiel …

Luca Hischier, einer der Stürmer im zweiten Powerplay-Quintett antwortet: «Vertrauen im Powerplay holst du dir mit Skoren.» Lundskog: «Nur mit Skoren? Und wenn wir morgen gegen Zug kein Powerplay-Tor schiessen? Wir können uns Vertrauen holen, indem wir Problemsituationen besser lösen als zuletzt.»

… danach folgt die gleiche Sitzung für Luca Hischier, Samuel Guerra, Fabrice Herzog, Marc Aeschlimann und Marc Wieser – auch Videocoach Patrice Arnold ist dabei bei Lundskogs (von links) Ausführungen.
… danach folgt die gleiche Sitzung für Luca Hischier, Samuel Guerra, Fabrice Herzog, Marc Aeschlimann und Marc Wieser – auch Videocoach Patrice Arnold ist dabei bei Lundskogs (von links) Ausführungen.

Lundskog zeigt beiden Formationen das gleiche Video. Es ist ein Ausschnitt aus dem Rapperswil-Spiel vom Samstag. Die Tendenz, sich stets auf der selben Spielseite die Pässe zuzuspielen, stört den Schweden. «Ab jetzt haben Seitenwechsel Priorität. Bewegung, Positionswechsel. Auch ein Owetschkin schiesst seine Direktabnahme-Tore nicht, indem er am immer gleichen Ort stillsteht und auf Pässe wartet. Diese Zeiten sind vorbei.»

Die Powerplayspieler sind gefordert: Johan Lundskog spricht über das Überzahlspiel.

Lundskog setzt das vor ein paar Minuten mit Wohlwend erwähnte Vorhaben der positiven Botschaft sogleich um. Er kritisiert keinen Spieler, auch wenn auf einem der Videobilder klar das zu sehen ist, was er eben nicht will: Stürmer Aaron Palushaj steht mehrfach still, wartet auf den Pass.

Und das hier zeigte Lundskog den Spielern: Nach dem Zoneneintritt verpasst Magnus Nygren (#27) die Chance auf den schnellen Seitenwechsel auf Luca Hischier (#13). Rund 20 Sekunden später bleibt Aaron Palushaj (#11) statisch, wartet ohne Bewegung auf den Pass. Zudem ist das ganze Powerplay zu wenig kompakt und damit für den Gegner einfach zu verteidigen. (Video MySports)

Doch Lundskog sagt eben auch dies: «Ihr seid Menschen, keine Roboter. Fehler werden passieren. Ich weiss, für mich ist es einfach, hier zu sitzen und euch zu zeigen, was alles falsch ist.» Die finale Botschaft ist nicht, gegen Zug unbedingt ein Powerplay-Tor schiessen zu müssen: «Seit Weihnachten sieht unser Powerplay aus, als ginge es bloss ums Überleben, also ums Reagieren darauf, was der Gegner macht. Ich will aber, dass wir es sind, die diktieren, was auf dem Eis geschieht.»

Lundskog wirft immer wieder auch Sprüche ein, mitten in die taktische Anweisungen, sorgt mit seinem trockenen Humor auch für Lacher. Bei den Spielern kommt diese Art des Coachings gut an. «Es läuft mit ihm meistens so wie gerade», erklärt Stürmer Perttu Lindgren. «Wir Spieler sind gut genug, um auszuführen, was er will. Es geht hier eher darum, dass wir uns während des Spiels wohl fühlen dabei, Vertrauen haben in die Dinge, die wir tun – denn dort kann so viel unerwartetes passieren.»

Schnellkurs für den neuen Spieler

Die Spieler gehen, die Powerplay-Meetings sind vorbei, doch Lundskog bleibt im Videoraum. Jesse Mankinen kommt herein, er ist der beim Transferschluss für die Schlussphase der Saison verpflichtete finnische Zusatz-Import im Sturm. Lundskog geht die wichtigsten taktischen Dinge mit dem Stürmer durch: Wie will er das Forechecking sehen, was ist dabei verboten? Wann darf die Seite gewechselt werden, wann nicht? Wie tief darf er sich in der eigenen Zone zurückfallen lassen, wann aber muss er die gegnerischen Verteidiger an der blauen Linie im Auge behalten?

Finnen unter sich: Waltteri Immonen instruiert den neuen Spieler Jesse Mankinen über das Verhalten im Penalty Killing …
Finnen unter sich: Waltteri Immonen instruiert den neuen Spieler Jesse Mankinen über das Verhalten im Penalty Killing …

Mankinen wird immer wieder gefragt, was er zu den erklärten Situationen meint und wie er bei den Pelicans Lahti, seinem bisherigen Club, in solchen Momenten spielte. Lundskog scheint am Ende zufrieden, teilt Mankinen mit: «Vielleicht spielst du schon morgen gegen Zug.» Später wird er Wohlwend mitteilen: «Ein smarter Spieler.»

… die Einführung Mankinens in die grundsätzliche Taktik des HCD übernimmt Johan Lundskog gemeinsam mit Video-Coach Patrice Arnold (Mitte).
… die Einführung Mankinens in die grundsätzliche Taktik des HCD übernimmt Johan Lundskog gemeinsam mit Video-Coach Patrice Arnold (Mitte).

Immonen bittet Spieler um Spieler zu sich

Seit 9.15 Uhr geben sich die Spieler im Kraftraum die Klinke in die Hand, auch die Powerplay-Spieler gesellen sich hinzu. Diverse Verteidiger und jene Stürmer in der Garderobe, die Penalty Killing spielen, werden von Immonen an den grossen Tisch gebeten. Mit Videos in seinem Laptop spricht er übers Unterzahlspiel und grundsätzlich das Verhalten in der eigenen Zone.

Waltteri Immonen gibt Luca Hischier Instruktionen.
Waltteri Immonen gibt Luca Hischier Instruktionen.

Es geht Schlag auf Schlag. Ab 10 Uhr erfolgen die ersten drei kurzen Trainings-Sessions auf dem Eis. Im Viertelstundentakt ist zunächst Mettler mit seinen Goalies an der Reihe, dann folgt Lundskog mit seinen beiden Powerplay-Formationen. Er lässt auch mit 5-gegen-0 Spielern trainieren, es geht auch darum, ohne Gegenspieler Automatismen einzuüben. Danach sind alle Spieler auf dem Eis, es erfolgt das rund 45 Minuten lange Eistraining mit der ganzen Mannschaft.

Der Video-Coach spricht

Kaum zurück in der Garderobe, heisst es wieder umziehen, im grossen Nebenraum mit dem TV-Bildschirm an der Wand wartet Patrice Arnold. Der erst 24 Jahre junge Videocoach war bislang im Hintergrund, schaute bei den diversen Sitzungen Immonens und Lundskogs zu. Nun hat er seinen Auftritt vor dem versammelten Team. Für das normale Spiel bei 5-gegen-5 hat er Video-Sequenzen über den nächsten Gegner Zug zusammengeschnitten und präsentiert diese nun dem Team.

Videocoach Patrice Arnold erklärt seine Arbeit.

Dies ist, zumindest für den Montag, der letzte Akt der Vorbereitung aufs Zug-Spiel. Es wird geduscht und angezogen, das Mittagessen wartet. Wenn die Spieler wollen, können sie sich all das Videomaterial auf einer App auf ihren Handys und Laptops noch einmal zu Gemüte führen. Die Assistenzcoaches haben zudem für jeden Spieler eigens seine Shifts vom letzten Spiel gegen Rapperswil-Jona zusammengeschnitten.

Auch die Trainer verlassen das Stadion, Headcoach Wohlwend und seine Assistenten Immonen und Lundskog haben am Ende die diversen Linien-Zusammensetzungen für alle Spielsituationen noch einmal diskutiert und bestimmt. Sie sind vorbereitet. Doch der Schein trügt, wie sie dies am nächsten Tag, dem Matchtag, schon sehr früh erfahren werden.

Teil 2 erscheint morgen Mittwoch an gleicher Stelle.

----------

Eisbrecher – der Hockey-Podcast von Tamedia

Die Sendung ist zu hören auf Spotify sowie auf Apple Podcast. Oder direkt hier: