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Podcast über Protestbewegungen in BernEine Maschine, die revolutionäre Gedanken aufspürt

Warum wurde das so beschauliche Bern in der Vergangenheit immer wieder zum heissen Pflaster für Revoluzzer und Umstürzler? Dieser Frage gehen Pascal Nater und Carol Rosa in ihrem Podcast «Drgäge» nach.

Demonstranten ziehen 1987 durch die Berner Innenstadt, um gegen die Räumung der alternativen Wohnsiedlung Zaffaraya zu demonstrieren.
Demonstranten ziehen 1987 durch die Berner Innenstadt, um gegen die Räumung der alternativen Wohnsiedlung Zaffaraya zu demonstrieren.
Foto: Keystone

«Irgendwas muss in Bern in der Luft sein», sagt Linda Hertig, Wissenschaftlerin an der Uni Bern, zu ihrem Assistenten Florian. «Wenn wir die Daten vollständig gefiltert haben, wird vieles klar sein.» Worum es hier geht? Eine «Jahrhundertgeschichte»: Hertig ist gerade dabei, ausgehend von der Chaostheorie eine Maschine zu entwickeln, die revolutionäre Gedanken in der Gesellschaft aufspürt. Doch erst muss Florian sie mit historischem Material füttern: Konflikte um die Reitschule etwa, die Jugendunruhen in den 80er-Jahren rund um die alternative Wohnsiedlung Zaffaraya, die Partydemos «Tanz dich frei» in den Nullerjahren oder die Geschichte des Revoluzzers Samuel Henzi, der im 18. Jahrhundert die Berner Regierung aufschreckteund dafür 1749 geköpft wurde.

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