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Museum überzeugt in BurgdorfEin Schloss findet eine neue Aufgabe

Ein von Bürgern 1885 verhinderter Umbau in ein Gefängnis ermöglicht 135 Jahre später im Schloss Burgdorf ein innovatives Bauprojekt. Dank der Schweizer Jugendherbergen sind jetzt Übernachtungen im Museum möglich.

Pionierleistung um 1200: Der Rittersaal war mit Kamin, Latrine und Kapelle der komfortabelste Raum im Schloss Burgdorf 
Pionierleistung um 1200: Der Rittersaal war mit Kamin, Latrine und Kapelle der komfortabelste Raum im Schloss Burgdorf 
Foto: zvg

Was sind Burgen und Schlösser: in erster Linie Wahrzeichen von rechtlichen und politischen Verhältnissen. Das gilt auch für eine der monumentalsten Burganlagen der Schweiz: das Schloss Burgdorf. Seine in einem Zug errichteten Hauptbauten, der Wehr- und Wohnturm und der daran angefügte Trakt, ein ehemaliger Saal, prägen seine Gestalt bis heute. Das Holz aller drei Bauten wurde im Winter 1200 geschlagen und verbaut; alle drei Bauten sind aus Sichtbackstein aufgemauert, sodass sie damals knallrot in der Landschaft leuchteten.
Das hoch repräsentative Bauprogramm – drei grosse Säle, zwei Kapellen, Wohnräume, reichliche Wasserversorgung – zeugt vom Anspruch des Bauherrn Berchtold V. von Zähringen und seinen Absichten.

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