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Krimi der WocheEin Killer wird ermordet

Adrian McKinty schreibt die besten Cop-Serien. Nun gerät der katholische Polizist Sean Duffy an politische Extremisten in Nordirland.

Zurück in den nordirischen Troubles: Prozession für den 2017 verstorbenen nordirischen Politiker Martin McGuinness, ehemals ein Behelfshaber der Irish Republican Army IRA.
Zurück in den nordirischen Troubles: Prozession für den 2017 verstorbenen nordirischen Politiker Martin McGuinness, ehemals ein Behelfshaber der Irish Republican Army IRA.
Foto: AFP

Der erste Satz

Die Buchhandlung war gesteckt voll.

Das Buch

Eigentlich befasst sich Sean Duffy nur noch mit «Papierkram, Kleinscheiss und Revierdienst». Denn der Detective bei der Royal Ulster Constabulary im nordirischen Carrickfergus ist nach 20 aktiven Jahren nur noch «überqualifizierter Teilzeitpolizist», bis er endgültig in Pension gehen kann. Doch dann wird während seines Dienstes ein Mord gemeldet, und Duffys Nachfolger weilt gerade in den Ferien. Duffy übernimmt den Fall noch so gern.

«Alter Hund, neue Tricks» ist bereits der achte Duffy-Roman von Adrian McKinty. Und wohl der vorletzte. Die Reihe spielt vor allem in den Achtzigerjahren, als der Nordirlandkonflikt brodelte und brutale Gewalt an der Tagesordnung war. Inzwischen sind wir Anfang der Neunziger angekommen. «In den vergangenen Jahren war der Kalte Krieg zu Ende gegangen, Thatcher war abgetreten, Reagan war abgetreten, die Berliner Mauer war gefallen, Nirvana hatte Michael Jackson von den oberen Rängen der Charts verdrängt, doch hier in Irland spielten die Männer der Gewalt weiter lustig ihr Spielchen.»

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