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Tscharnergut am Ende der LebensdauerAbriss-Pläne im «Tscharni» erzürnen Fachleute – und den Stapi

Eine Sanierung lohne sich nicht, sagen die Eigentümer. Das denkmalgeschützte Haus müsse unbedingt erhalten bleiben, sagen die Experten und der Stadtpräsident. Ein geplanter Abriss im Tscharnergut sorgt für Emotionen.

Der historische Wohnblock an der Fellerstrasse 30 soll abgerissen werden – zum Entsetzen von Architektinnen und Denkmalschützern.
Der historische Wohnblock an der Fellerstrasse 30 soll abgerissen werden – zum Entsetzen von Architektinnen und Denkmalschützern.
Foto: Franziska Rothenbühler

«Das Tscharnergut ist die beste Verwirklichung der ‹Ville radieuse›», ist Architekturkritiker Benedikt Loderer überzeugt. Die «strahlende Stadt», die ideale Siedlung nach den Vorstellungen des berühmten Corbusier, war das Vorbild für die Überbauung in Bümpliz. Doch über sechzig Jahre nach dem Spatenstich strahlen die Häuserblöcke nicht mehr wie einst. Der Streit um den geplanten Abriss eines der Wohngebäude wird zur Grundsatzdebatte über Denkmalschutz und Städtebau-Beteiligung in Bern.

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