Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zu Mobility-PricingEin Geschenk für die Autogegner

Der Bundesrat ermöglicht Versuche, bei denen nur Autofahrer bezahlen müssen. Das ist ein Fehler.

Wie weiter mit dem Autoverkehr? Stau auf der Zürcher Hardbrücke.
Wie weiter mit dem Autoverkehr? Stau auf der Zürcher Hardbrücke.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Schweizer Bevölkerung wächstund mit ihr, stärker gar, der Verkehr. Das bisherige Rezept dagegen, der Ausbau von Strasse und Schiene, zeigt längst unerwünschte Nebenwirkungen für die Umwelt. Der Bundesrat sucht deshalb nach einer Alternativmedizin. Richtig so.

Mit zeitlich und örtlich variablen Preisen will der Bundesrat den Verkehr auf Strasse und Schiene besser über den Tag verteilen und so dessen Spitzen brechen. Allerdings entfaltet das vermeintliche Wundermittel Mobility-Pricing bereits vor seinem Praxistest heftige Abwehrreaktionen. Daran ist der Bundesrat mitschuldig. Er will zulassen, dass Kantone und Städte Pilotprojekte durchführen können, bei denen nur Autofahrer zahlen müssen, die ÖV-Benutzer dagegen nichtoder umgekehrt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.