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Erzwungene Fürsorge in der «Gruebe»Ein dunkles Kapitel der Sozialgeschichte

Im ehemaligen Kinderheim in Niederwangen hielt man auch dann am autoritären Erziehungsstil fest, als sich andere Institutionen längst reformiert hatten.

Die Jungen von der «Gruebe» bei der Heuet.
Die Jungen von der «Gruebe» bei der Heuet.
Foto: Staatsarchiv des Kantons Bern

Die Zeit der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ist ein düsterer Abschnitt der Schweizer Sozialgeschichte. Ein Beispiel dafür ist der Fall der ehemaligen Knabenerziehungsanstalt «Gruebe» in Niederwangen. Im nun verbotenen Buch skizziert der Historiker Fredi Lerch die 188-jährige Geschichte der Anstalt (lesen Sie an dieser Stelle: «Heimkinder wollen ihr Buch zurück»). Das Buch zeige ein «informatives und eindringliches Bild der Geschichte und der aktuellen Gegenwart», wie die Historikerin Tanja Rietmann in ihrer Rezension schrieb.

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