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Ernesto Bertarelli und Alinghi«Ein Comeback? Sag niemals nie!»

Ernesto Bertarelli hätte den America’s Cup in Auckland sehr gerne vor Ort miterlebt, was aber wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war.

Ernesto Bertarelli, wie geht es Ihnen und Ihrer Familie in dieser so herausfordernden Zeit?

Wie alle anderen Leute auch mussten wir uns an einen neuen Lebensstil gewöhnen: Weniger direkte Begegnungen, Einhaltung der Hygienemassnahmen, mehr Zeit in Videokonferenzen als in Sitzungszimmern. Diese Pandemie beeinflusst das Leben aller, und wir sind da keine Ausnahme. Nur wenn jeder Einzelne den nötigen Effort leistet, werden wir da wieder herauskommen.

Sie warten darauf, dass Sie mit Alinghi wieder Wettkämpfe auf dem neuen TF35 und mit dem GC32 segeln können. In dieser Zeit haben Sie sehr aufmerksam die Regatten des Prada Cups verfolgt, und Sie werden wohl auch kaum etwas vom 36. America’s Cup verpassen. Was denken Sie über diese Austragung?

Ich wäre bei den Regatten wirklich sehr gerne vor Ort dabei gewesen. Neuseeland hält als Reaktion auf die Pandemie die Grenzen seit vielen Monaten streng geschlossen. Viele Fans, Sponsoren und sogar einige Teammitglieder durften nicht einreisen. Allerdings konnten die Wettkämpfe bis jetzt ausgetragen werden, und dies mit nur geringen Verzögerungen. Dank der Fernsehübertragungen konnten wir schöne Duelle im Prada Cup mitverfolgen – einmal wechselte im Match zwischen Luna Rossa und den Engländern von Ineos die Führung neunmal, dies bei einer Rennzeit von 25 Minuten. Letztere haben mit ihrem massiven Leistungssprung die Spannung gesteigert. Noch beim «Christmas Race» vor Weihnachten segelten sie auf den letzten Platz, dann haben sie die Round-Robin-Regatten der «Challenger Series» für sich entschieden.

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