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Kunstprojekt in der KramgasseEin Brunnen für die Göttin der Gesundheit

Das Berner Kunstkollektiv Rohling hat in der Altstadt einen Brunnen voller Symbolkraft aufgestellt. Die künstlerische Leiterin Sophie Brunner sagt, wie das bunt-bedrohliche Werk zu verstehen ist.

Eine abenteuerliche Konstruktion: Der Figurenbrunnen «Hygieia» in der Kramgasse.
Eine abenteuerliche Konstruktion: Der Figurenbrunnen «Hygieia» in der Kramgasse.
Foto: Iris Andermatt

Ganz oben auf dem temporären Brunnen «Hygieia», den Sie mit dem Kollektiv Rohling in der Kramgasse aufgebaut haben, thront die titelgebende Göttin der Gesundheit. Aus aktuellem Anlass?

Wir haben unsere Ursprungsidee, den Brunnen als sozialen Treffpunkt zu zelebrieren, der Aktualität angepasst. Die herrische Hygieia strahlt im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie natürlich eine gewisse Bedrohung aus. Wir versuchen aber auf humoristische Art mit dem Thema umzugehen, mit lustigen Gestalten, schlingenden Heilpflanzen und fröhlichen Farben – Plastilin ist dafür das perfekte Material.

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