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Ein Abendessen nach fast 18 Stunden fasten

Familie Mustafi aus Münchenbuchsee hat in der zweiten Hälfte des Ramadan zu einem nächtlichen Fastenbrechen eingeladen.

Merljinda Mustafi bereitet die Speisen zu, die sie ab 21.34 Uhr servieren wird.
Merljinda Mustafi bereitet die Speisen zu, die sie ab 21.34 Uhr servieren wird.
Franziska Rothenbühler
Der vierjährige Sohn Rebian ist noch zu klein, um zu fasten. Er ist müde und wartet auf das Essen.
Der vierjährige Sohn Rebian ist noch zu klein, um zu fasten. Er ist müde und wartet auf das Essen.
Franziska Rothenbühler
Nachdem er die Gäste verabschiedet hat, zündet Amir Mustafi vor dem Hauseingang eine Zigarette an. Im Ramadan verzichtet er tagsüber auf das Rauchen.
Nachdem er die Gäste verabschiedet hat, zündet Amir Mustafi vor dem Hauseingang eine Zigarette an. Im Ramadan verzichtet er tagsüber auf das Rauchen.
Franziska Rothenbühler
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Ein heisser Tag neigt sich seinem Ende zu. Abkühlung bringen die Abendstunden aber kaum, draussen ist es nicht weniger warm als in der Wohnung der Familie Mustafi in Münchenbuchsee. Merljinda Mustafi hantiert in der Küche, auf dem Herd stehen mehrere dampfende Pfannen. Sie schaut auf die Uhr und sagt zum vierjährigen Rebian: «Es dauert nur noch fünf Minuten.» Punkt 21.34 Uhr ist an diesem Abend Zeit für das Fasten­brechen. Dann unterbrechen gläubige Muslime ihr tägliches Fasten während des Ramadan, der dieses Jahr am 18. Juni begonnen hat. Rebian, der noch zu klein ist, um zu fasten, ist müde; wortlos wartet er auf das Essen.

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