Zum Hauptinhalt springen

«Arena»-VorfallEchten Rassisten ist Empörung egal

Yvonne Feri wird wegen einer unbedachten Aussage am TV Rassismus vorgeworfen. Solche Anschuldigungen nützen den Falschen.

US-Vize-Präsidentin Kamala Harris könne «sowieso tanzen», weil sie als dunkelhäutige Person, «den Rhythmus» habe, sagte SP-Nationalrätin Yvonne Feri.
Quelle: SRF

Niemand, der bei Sinnen ist, würde Yvonne Feri politisch mit Andreas Glarner gleichsetzen. Glarner hat in den vergangenen Jahren alles dafür getan, um sich die Bezeichnung Rassist zu verdienen. Feri hingegen hat sich in ihrer politischen Karriere für Familien, Menschenrechte und Frauen eingesetzt, ist also politisch das genaue Gegenteil von Glarner.

Oder war es zumindest bis vergangenen Freitag, als sie in der «Arena» gefragt wurde, welche Musik sie der US-Vizepräsidentin Kamala Harris empfehlen würde, um herunterzukommen. Leicht nervös antwortete Feri, sie sei überzeugt, dass Harris als «dunkelhäutige Person» sowieso tanze. Das rief das Feministische Streikkollektiv Zürich auf den Plan, das sich über solchen «Rassismus» empörte und in den sozialen Medien einen Sturm entfachte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.