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Mundart im JuraE chlyni Befreiig, e chlyni Flucht

Unsere Mundart-Kolumnistin macht sich auf in den Jura. Und fühlt sich wie ein Filmheld aus den Siebzigerjahren, der sich mit einem Töffli seine Freiheit zurückerobert hat.

Eine ausgediente Kirche in Le Noirmont; Photo Jean-Guy Python
Eine ausgediente Kirche in Le Noirmont; Photo Jean-Guy Python
Foto: Jean-Guy Python

«Une petite fugue» seit myni Fründin Ruth u luegt us em Zugfänschter. Verschneiti Hügu im Sunneliecht ziehn an üs verby. Wind a de Fichtewäuder, Ross uf Schneefäuder, Buurehöf und i de Ortschafte schtöh schöni auti Schuelhüser. Am Horizont Windreder, wo wie wiud dreie; es chuttet. U trotzdäm ischs grad sunnig! Sogar les lunettes chan i wider mau ufsetze. Lang ischs här, ömu gfüehlt.

Mir sy uf em Wäg in e Schrybklausur. Auso quasi uf em Wäg i d Klausur vo dr Klausur vo dr Klausur. Corona isch ja o scho wien e Klausur; u d Schneemasse hei e wyteri härgschteut. Die Reduktion, die Vereifachig, dä Rückzug: I schtuune geng wider, wie schnäu sie aui sy müglech worde. Syt Wuche gseht me nume no e chlyne Kreis vo Lüt, aui däsele nach em Kömerle schnäu wider hei, ds Läbe isch reduziert, dr Radius irgendwie munzig worde. Corona het d Wäut äng gmacht. S isch wie im Dorf im 19. Jahrhundert, so ömu schteuen i mir das vor.

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