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Zahlreiche Helfer im EinsatzDutzende Grindwale vor Neuseeland gestrandet – neun Tiere verendet

Warum die Meeressäuger gestrandet sind und warum es immer wieder im äussersten Norden zu solchen Vorfälle kommt, ist der Wissenschaft unklar.

Freiwillige Helfer kümmern sich um die gestrandeten Grindwalen.
Quelle: Project Jonah via Storyful

An der nördlichen Spitze der neuseeländischen Südinsel sind am Montag mehrere Dutzend Langflossen-Grindwale gestrandet. Insgesamt seien mehr als 50 Tiere an der Landzunge Farewell Spit in flaches Wasser geraten, neun von ihnen seien verendet, teilte die Naturschutzbehörde des Pazifikstaats mit.

Zahlreiche Helfer waren im Einsatz, um die Wale bis zum Einsetzen der Flut zu kühlen, wie der Sender Radio New Zealand berichtete.

Warum die Meeressäuger strandeten, war noch unklar. Für die Gruppe schien es das erste Mal zu sein, die Tiere zeigten keine Abschürfungen, zitierte der Sender die Rangerin Amanda Harvey. Wissenschaftler versuchten noch herauszufinden, warum es in Farewell Spit häufiger zu solchen Vorfällen komme, hiess es. Im Februar 2017 waren dort zwischen 600 und 700 Wale gestrandet, 250 von ihnen starben.

Langflossen-Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Die schwarzen Säugetiere können bis zu acht Meter lang werden.

SDA

1 Kommentar
    Detomaso

    Man muss nur die USA über ihre U-Bootfahrten fragen. Nur die geben natürlich keine Antwort.